Das Kulturenpaket der Langbärte fügt Total War: Attila drei neue spielbare Fraktionen hinzu. Die Langobarden, Burgunder und Alemannen können in Einzel- und Mehrspielerkampagnen sowie in benutzerdefinierten und Mehrspielergefechten genutzt werden.

Nach Jahrhunderten der Bedrohung durch die Römer sind diese eindrucksvollen und kriegerischen germanischen Königreiche nun endlich bereit, sich über die Heimatländer ihrer Stämme hinaus auszubreiten. Im Süden liegt das Weströmische Reich, dessen schwache Grenzgebiete geradezu zum Plündern einladen. Mit einer einzigartigen Mischung aus neuen Gebäuden, Einheiten und Fraktionseigenschaften sind die Langbärte in der Lage, das Chaos jener Zeit auszunutzen.

In der Geschichte gründeten diese Fraktionen später einige der großen Reiche des Mittelalters. Gelingt es Euch, ihre Macht zu kontrollieren und diese Reiche selbst aufzubauen?

Neue Fraktionen

Burgunder

Obwohl sie um 98 n. Chr. östliche Teile Zentraleuropas besetzten und von anderen Stammesgesellschaften umgeben waren, gibt es archäologische und linguistische Beweise dafür, dass die Burgunder von der Nordseeinsel Bornholm stammen. Im 1. Jahrhundert n. Chr. waren die Burgunder auf dem europäischen Festland aktiv. Im Verlauf der Jahrhunderte festigten sie ihre Stellung als Macht im Norden und Osten des Kontinents. Obwohl sie durch Römer besiegt und von Feinden umgeben sind, sind viele Stämme zu Beginn des 4. Jahrhunderts durch das Schwinden weströmischer Macht weiter in imperiales Territorium vorgedrungen. Somit haben die Burgunder nun die Gelegenheit, den Rhein zu überqueren und sich dort ihren rechtmäßigen Platz zu sichern – in einer Welt frei von den Fesseln des imperialen Roms!

Alemannen

Die Alemannen wollten sich und ihrem Volk als kühne Nachfolger der Sueben ein neues Leben fernab des nomadischen Schreckens der Hunnen und deren Zorn schaffen. Als Roms Erzfeinde haben sie, trotz mehrerer Niederlagen – besonders bei der Schlacht am Lacus Benacus – das Reich dem Großteil seiner westlichen Territorien beraubt und verfügen über den kollektiven Willen, den Kampf weiterzuführen. Von einer Stammeskonföderation großer und geringerer Könige, Prinzen und Oberhäupter angeführt, die sich alle auf königliches Blut berufen, ziehen die Alemannen vielfältige germanische Truppen zum Kampf in ihrem Namen ein. Sie sind zu Großem jenseits des Rheins bestimmt, wenn auch der Weg von Unruhen geplagt sein wird. Die Hartnäckigkeit und absolute, blutlüsterne Bestimmtheit der Alemannen wird für die Umsetzung ihrer Vorhaben sorgen!

Langobarden

Als der kleine, noble Stamm der Winniler sich den Vandalen gegenübersah, versprach ihr Gott Godan dem Stamm den Sieg, den er am Tag der Schlacht zuerst sehen würde. Als er die Winniler mit ihren Kriegerinnen sah, fragte er: „Wer sind diese Langbärte?“ und verlieh ihnen den Sieg. Ab da war der Stamm als „Langobarden“ bekannt. Nun leben sie an den Ufern der Elbe, weit entfernt von ihrer Heimat. Dieser Stamm, der von einem König angeführt wird, der seine Macht wo möglich mit seinem Volk teilt, ist zielstrebig und hat bereits viel überstanden, um Großes zu erreichen. Die langobardische Geschichte ist von Konflikt und blutigen Auseinandersetzungen gezeichnet – und ihre Zukunft sieht ähnlich aus. Doch werden die Langobarden siegreich emporgehen, gestärkt und bereit sich allem zu stellen, was die Götter ihnen in den Weg stellen werden!

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