Das Kulturenpaket Imperien des Sandes fügt Total War: Attila drei neue spielbare Fraktionen sowie neue Aspekte der Religion hinzu. Aksum, Himjar und die Tanukhiden können in Einzel- und Mehrspielerkampagnen sowie in benutzerdefinierten und Mehrspielergefechten benutzt werden. Diese Fraktionen aus den unwirtlichen Wüsten Afrikas und des Mittleren Ostens sind Teil der neuen Kulturengruppe der Wüstenreiche, die neue Kampagnenmechanik, neue Spielmechanik mit Horden, Ereignisse, erweiterte Religionsfunktionen, Einheitenlisten für das Schlachtfeld und einzigarte Einheiten zu Total War: Attila bringen.

Neue Fraktionen

Die Tanukhiden

Die Tanukhiden haben von ihren Heimatgefilden einen langen Weg zurückgelegt. Ursprünglich gehörten sie der Stammeskonföderation der Qahtaniten an. Nach einer Flut, bei der ihre Heimat zerstört wurde, migrierten sie nach Norden.

Nachdem die Tanukhiden mit dem römischen Reich in Kontakt gekommen waren, dienten sie als römische Foederati und erwarben sich den Ruf zuverlässiger Kavalleristen. Doch jüngst rebellierten sie gegen Rom, als Kaiser Valens versuchte, sie vom orthodoxen zum arianischen Christentum zu konvertieren. Unter ihrer kriegerischen Königin Mavia kämpften die Tanukhiden zornig, hart und erbittert und fegten die Römer mehrmals vom Schlachtfeld. Schließlich erzwangen sie die Erfüllung der Forderungen Mavias.

Aksum

Das Königreich von Aksum gedeiht durch Handel. Die Seidenstraße belohnt jeden, der mit ihren Reichtümern umzugehen weiß, und die Aksumiten haben ihr Leben lang entlang dieser Route gehandelt.

Zwar ist das äthiopische Landesinnere Aksums schon seit Jahrhunderten bewohnt, doch ist das Reich durch den Zugang zur äußerst einträglichen Handelsroute nach Indien unlängst gewachsen. Eine so wohlhabende und mächtige Nation zieht früher oder später solche an, die diesen Reichtum für sich gewinnen wollen. Das Nachbarreich Himjar ist ein solcher Gegenspieler.

Himjar

Das sabäische Königreich ist geschwächt und an seiner Stelle steigt Himjar auf! Der siegreiche Shammar Yuhar‘ish hat sich bei seiner Krönung zum „König von Saba, Dhu-Raydan, Hadramaut und Yamanat“ erklärt und niemand leistet ihm Widerspruch.

Die sabäische Macht vor Ort beruhte zu großen Teilen auf Land-Handelsrouten. Doch Himjar hat neue Seehandelsrouten nach Indien entdeckt und ausgeschöpft und ist damit Wirtschaftsvormacht in Südarabien. Wie auch das Nachbarreich Aksum, hat Himjar die Kontrolle über die wichtigen Handelsrouten in den Osten.

Neue Religionsfunktionen

Religiöse Umstürze hatten einen gewaltigen Einfluss auf die Kulturen dieser Periode, und so enthält das Kulturenpaket „Imperien des Sandes“ einige Änderungen, die den Einfluss von Religion erhöhen. Drei neue Religionen stehen zur Verfügung: Östliches Christentum, Judentum und Semitisches Heidentum.

Jede Wüstenreich-Fraktion, die keine Horde ist, kann zwischen zwei Hauptreligionen wählen. So kann Aksum sich dem Östlichen Christentum und semitischen Heidentum anschließen, während Himjar die Wahl zwischen Judentum und Semitischem Heidentum hat.

Weiterhin hat Religion weitreichendere Effekte und beeinflusst mehrere Aspekte der Wüstenreich-Kampagne. Sie ist unter anderem eng mit Gebäudeketten, Siegbedingungen, Ereignissen, Technologien und allgemeinen Kampagnenboni verbunden.

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